Firmung

In der Firmung bestätigen die Jugendlichen nach Taufe und Kommunion öffentlich ihr Ja zum Glauben. In ganz besonderer Weise wird die Taufe vollendet und bekräftigt. Es ist der letzte Schritt zur vollen Aufnahme in die Gemeinschaft der katholischen Kirche. Der Begriff „Firmung“ kommt von dem lateinischen Wort "confirmare" und heißt übersetzt "festmachen" und "bestätigen".

Bei der Spendung der Firmung legt der Bischof oder der Weihbischof dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit Chrisam, einem wohlriechenden Öl, ein Kreuz auf die Stirn und spricht: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Die Firmung vermittelt in besonderer Weise den Heiligen Geist, der am Pfingstfest den Aposteln geschenkt wurde. Er ermutigt, stärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. Der Gefirmte kann sicher sein: „Gott steht zu Dir, er verlässt dich nicht.“

Firmung 2022 in der Pfarrei

Ruach – Geist, der lebendig macht

Im Februar war Anmeldeschluss für die Jugendlichen zur diesjährigen Firmung.  86 Firmlinge werden im April mit dem neuen Kurs beginnen. Sie werden von 23 Kurs*patinnen begleitet werden. Der neue Kurs in diesem Jahr lehnt sich an verschiedene Module des Kurses im vergangenen Jahr an. Grundlegend bleibt eine App, die den Jugendlichen die unterschiedlichen Themen zum Bearbeiten anbietet.

Neu wird die Begleitung durch einen Podcast sein, der die Inhalte der App auf die Jugendlichen der Pfarrei abgestimmt ergänzen soll. Im Unterschied zum vergangenen Kurs werden wieder Präsenztreffen stattfinden können. Die Rückmeldungen zum vergangenen Jahr haben bedauernd festgestellt, dass aufgrund der Pandemie ohne die Begegnung unter den Jugendlichen sehr Entscheidendes gefehlt hat. Neu wird auch ein Firmheft sein, das den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, ihre Beteiligung am Kurs und den unterschiedlichen Veranstaltungen in der Gruppe und auch gruppenübergreifend zu verfolgen. Dies gilt auch für die Teilnahme an Gottesdiensten in der Gemeinde und eigens für die Firmlinge gestaltete Gottesdienste.

Wie im vergangenen Jahr auch, werden die Kurs*patinnen eingeladen, für ihre Gruppe oder auch gruppenübergreifend Inhalte in Eigenverantwortung zu gestalten. Zum Mitmachen ist zudem jede einzelne Gemeinde eingeladen. Die Erfahrungen im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass unter den Begleiter*innen ein großes Potential an Eigenverantwortung und Ideenreichtum vorhanden ist. Zu einigen Kurs*patinnen aus dem letzten Kurs, die auch in diesem Jahr wieder dabei sein werden, sind neue Gemeindemitglieder hinzugekommen.

Ich lade ein, die Firmvorbereitung zu einer Angelegenheit der ganzen Pfarrei zu machen und bitte alle Pfarreimitglieder um ihr unsere Jugendliche begleitendes Gebet.

Thomas Diener