Donnerstag, 22. Oktober 2026
Eine erfreuliche Überraschung: Erwachsene engagieren sich im liturgischen Dienst
14 Frauen und Männer haben Interesse bekundet, künftig als erwachsene Messdienerinnen und Messdiener unsere Gottesdienste mitzugestalten. Ein Anfang, der Mut macht.
Mit einer solchen Resonanz hatte wohl niemand gerechnet. Zwölf der vierzehn Interessierten kamen am Dienstagabend zu einem ersten Informationstreffen zusammen. Und schon nach kurzer Zeit war zu spüren: Hier sind Menschen, die nicht einfach nur eine zusätzliche Aufgabe übernehmen wollen. Sie möchten sich einbringen. Sie möchten Verantwortung übernehmen. Und sie möchten die Feier unserer Gottesdienste aktiv mitgestalten. Besonders erfreulich waren die Offenheit, die Bereitschaft und die Begeisterung, mit der sich diese Frauen und Männer auf etwas Neues einlassen.
Gerade in einer Zeit, in der häufig darüber gesprochen wird, was in unseren Gemeinden nicht mehr möglich ist, tut es gut, eine andere Erfahrung zu machen: Es gibt Menschen, die nicht nur fragen, wie es mit unserer Kirche weitergeht, sondern die selbst etwas dazu beitragen wollen. Das ist alles andere als selbstverständlich. Und es verdient große Wertschätzung.
Nun wird sich die Gruppe zu gemeinsamen Übungstreffen verabreden, um die verschiedenen Aufgaben im liturgischen Dienst kennenzulernen und miteinander einzuüben. Am Sonntag, dem 20. Dezember, um 10.30 Uhr sollen die Frauen und Männer im Gottesdienst in St. Ludwig offiziell für ihren Dienst beauftragt werden.
Es bleibt zu hoffen, dass von diesem Anfang etwas ausstrahlt.
Dass andere aufmerksam werden und sich vielleicht fragen: Wäre das nicht auch etwas für mich?
Denn es braucht keine besonderen Vorkenntnisse, um sich auf diesen Weg zu machen.
Wohl aber die Bereitschaft, sich mit anderen auf die Feier des Glaubens einzulassen.
Und wer bisher gezögert hat, ist herzlich eingeladen, noch dazuzukommen.
Die Gruppe steht am Anfang. Ein guter Zeitpunkt also, um einzusteigen.
Diese Initiative ist ein Grund zur Freude. Nicht nur, weil künftig mehr Menschen am Altar mitwirken werden. Sondern weil hier etwas sichtbar wird, das für unsere Gemeinden entscheidend ist:
Kirche lebt dort, wo Menschen nicht nur darauf warten, dass etwas geschieht, sondern selbst Teil dessen werden, was wachsen kann.
Dieser erste Abend hat dafür viel Hoffnung gemacht.
