Freitag, 14. August 2026

Wem gehört Gott?

Bild: KI

Von einem Glauben, der nichts erzwingen muss

Kann man von seinem Glauben überzeugt sein und zugleich anderen Menschen ihre Überzeugung lassen?
Die neue Folge von „Time out – Auszeit für die Seele“ geht genau dieser Frage nach.

Das Evangelium von der kanaanäischen Frau führt Jesus selbst an eine Grenze.
Eine Frau, die nicht dazugehört, lässt sich nicht abweisen. Und am Ende ist ausgerechnet sie es,
deren Glauben Jesus groß nennt.

Eine Begegnung, die auch uns etwas zumutet.
Denn christlicher Glaube hat allen Menschen etwas zu sagen. Aber er darf sich niemandem aufdrängen.
Die Geschichte der Kirche zeigt schmerzlich, was geschieht, wenn aus einer Botschaft der Freiheit religiöser Druck wird.
Doch die Alternative kann nicht sein, dass wir verschweigen, was uns trägt.

Zwischen Aufdrängen und Verschweigen liegt ein großer Raum: Zeugnis geben.

Davon handelt diese Folge. Von einem Glauben, der einlädt und Freiheit lässt.
Von einer Kirche, die nicht über Menschen verfügen muss. Und von der Frage,
wie wir heute glaubwürdig von der Hoffnung erzählen können, aus der wir leben.

Eine Einladung zum Hören, Nachdenken – und vielleicht auch dazu,
den eigenen Glauben neu und weiter zu entdecken.

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