Freitag, 09. September 2022

Rosenkranzandachten in der Pfarrei

Die neuen Gottesdienstleiter und -leiterinnen laden im Oktober zu Rosenkranzandachten jeweils sonntags um 18:00 Uhr in den unterschiedlichen Gemeinden ein.


Rosenkranzandachten in der Pfarrei

Oktober ist Rosenkrankmonat. Die Tradition hat bisher immer wieder Menschen in den Kirchen und Kapellen zusammengeführt, die miteinander den Rosenkranz gebetet haben. Diese Tradition möchten die neuen Gottesdienstleiter und -leiterinnen gerne wieder aufnehmen und laden zu Rosenkranzandachten jeweils sonntags um 18:00 Uhr in den unterschiedlichen Gemeinden ein. In diesem Jahr werden die Andachten überwiegend dort stattfinden, in denen die Gottesdienstleiter und -leiterinnen ihr Zuhause haben.

 

Hier ein Überblick über den Ort des Gebets:

Bad Dürkheim 2.10., um 18:00 Uhr St. Ludwig

Bad Dürkheim 9.10., um 18:00 Uhr St. Ludwig

Greeten 12.10., um 18.00 Uhr St. Margaretha, gestaltet von der kfd

Wachenheim am 16.10., um 18:00 Uhr Edith Stein Kirche

Ellerstadt am 23.10., um 18:00 Uhr St. Nikolaus

 

Hintergrund

Viele Katholiken halten an dem schönen alten Brauch fest, im Mai und Oktober Rosenkranzandachten zu besuchen: Der Mai ist der Marienmonat, der Oktober der Rosenkranzmonat. Am 7. Oktober gibt es gar das Fest "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz". Das Perlengebet gibt Kraft für den Alltag, Trost in Krankheit, Trauer und Leid. Es ist uralt, geht bis zu den Anfängen des Christentums zurück.

Die Perlenkette ist ein Hilfsmittel beim Beten. Die Betenden lassen sie durch die Finger gleiten. Dies erinnert auch an die Gebetsketten und -schnüre anderer Religionen. Der Name Rosenkranz passt zur Mutter Gottes. Über sie gibt es viele Blumenlegenden. Und im Adventlied "Maria durch ein Dornwald ging" werden Rosen besungen.

Der Rosenkranz besteht aus einem Kreuz und 59 Perlen. 55 davon - 50 kleinere und fünf größere - bilden eine zusammenhängende Kette. Eine der größeren Perlen dient als Verbindungsglied zu einer weiteren Kette mit drei kleineren Perlen, einer größeren und einem Kreuz. Das Kreuz erinnert an Jesu Liebe zu uns und an seinen Kreuzestod.

 

So wird der Rosenkranz gebetet

Wir machen das Kreuzzeichen und sagen dazu: "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Es folgt das Glaubensbekenntnis:

Über dem Kreuz befindet sich eine einzelne große Perle. Wir berühren sie und sprechen dazu das „Vater unser“.  Die drei Perlen, die dann folgen, sind ganz besondere: Wir beten, indem wir sie berühren, je ein „Gegrüßet seist du, Maria.“, fügen aber nach dem Wort "... Jesus" noch etwas dazu. Bei der ersten Perle ist das "... Jesus, der in uns den Glauben vermehre", bei der zweiten Perle "... Jesus, der in uns die Hoffnung stärke" und bei der dritten Perle "... Jesus, der in uns die Liebe entzünde".

Es folgt vor der ersten Perle der zusammenhängenden Kette das "Ehre sei dem Vater ..." und das "Vaterunser". Dies gilt auch für die vier weiteren, etwas größeren Perlen des Rosenkranzes. Nach jeder großen Perle folgen zehn "Gegrüßet seist du, Maria".

 

Die Gesätze des Rosenkranzes

Je zehn Perlen bilden ein Gesätz. In einem Gesätz sprechen wir jedes Mal beim "Gegrüßet seist du, Maria" nach dem Wort "Jesus" dieselben Worte. Es sind die "Geheimnisse" des freudenreichen, des lichtreichen, des schmerzhaften oder des glorreichen Rosenkranzes (siehe unten); außerdem gibt es individuelle Formulierungen. Gebetet wird immer nur ein Rosenkranz. Auch bei Fronleichnamsprozessionen und auf Wallfahrten wird der Rosenkranz gebetet.

 

Rosenkranzgesätze, vgl. Gotteslob 4,4-8